Die Workshops finden in englischer Sprache statt und werden nicht übersetzt.

 

Workshop 1

Workshop 2

Workshop 3

Workshop 4

Workshop 5

Workshop 6

Workshop 7

Workshop 8

Workshop 9

Workshop 10


Mittwoch, 21. November 2018


Workshop 1:
Modell EUSALP 2018 "Junge Ideen zählen - grenzüberschreitend, länderübergreifend, in den Alpen"

08.30 - 11.15 Uhr

Das Simulationsmodell EUSALP 2018 lädt Studierende ein, als Delegierte der sieben Mitgliedsstaaten der EUSALP zu handeln und zu verhandeln. Ziel ist es, die Sitzung einer EUSALP-Aktionsgruppe auf der Grundlage der Geschäftsordnung der EUSALP zu simulieren. Das Thema des Simulationsmodells EUSALP 2018 lautet "Mobilität und Umwelt in Einklang bringen".

Die Studierenden werden im Rahmen eines alpenweiten Aufrufs von der Universität Innsbruck ausgewählt. TeilnehmerInnen können als ZuschauerInnen das Geschehen der simulierten EUSALP-Aktionsgruppe verfolgen. Die direkte Beteiligung am Simulationsmodell ist im Workshop nicht vorgesehen.


Workshop 2: Naturgefahren-Risikomanagement in einem sich verändernden Klima - die nächste Generation

09.00 - 12.30 Uhr

Die Alpen zählen zu den schönsten und wertvollsten Landschaften der Welt. Mit der Nachfrage nach Wohnraum und Infrastruktur und den klimatischen Veränderungen ist der Bedarf an Schutzmaßnahmen vor Naturgefahren gestiegen. Die Herausforderung besteht darin, die junge Generation unter Berücksichtigung steigender Instandhaltungskosten aufgrund immer höherer Investitionen und vor dem Hintergrund begrenzter Budgets nachhaltig zu schützen.

Dieser Workshop ist ein moderiertes experimentelles Spiel. Er zielt darauf ab, mit EntscheidungsträgerInnen, WissenschaftlerInnen und Jugendlichen mögliche Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Naturgefahren-Risikomanagements zu diskutieren, um eine nachhaltige Entwicklung für die kommenden Generationen zu gewährleisten.

 

Workshop 3: Eine Reise durch die Alpenregion

09.00 – 10.45 Uhr

Dieser Workshop richtet sich in erster Linien an Jugendliche.
Achtung: Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt.

Das Arbeitsprogramm der EUSALP-Aktionsgruppe 4 sieht eine Harmonisierung der verschiedenen bestehenden, aber in vielen Fällen nicht interoperablen Informations-, Tarif- und Ticketingsysteme über regionale und nationale Grenzen hinweg vor. Ziel ist es, die bestehenden Plattformen miteinander zu verbinden, um ein integriertes Reiseinformationssystem im EUSALP-Gebiet zu schaffen, das die Interoperabilität der verschiedenen Informationssysteme erleichtert. Damit soll den Reisenden (EinwohnerInnen und TouristInnen) eine bessere Anbindung ermöglicht werden. Übergeordnetes Ziel ist es, nachhaltige Verkehrsträger zu fördern, die Mobilität von Haus zu Haus zu erleichtern und den öffentlichen Verkehr und „sanfte“ Verkehrsmittel gegenüber dem motorisierten Individualverkehr attraktiver zu machen.

In diesem Zusammenhang zielt der Workshop "Eine Reise durch den Alpenraum" darauf ab, eine Reise durch den Alpenraum zu simulieren. Während des Spiels sollen die SchülerInnen die Probleme bei der Beschaffung grenzüberschreitender Fahrplanauskünfte und beim Kauf grenzüberschreitender Tickets im Alpenraum erleben. Ihre Ergebnisse und Problemlösungen können für die weitere Entwicklung dieser Aktivität im Arbeitsprogramm der Aktionsgruppe 4 genutzt werden.

 

Workshop 4: Pluralismus in den Alpen: Von inspirierenden Praktiken lernen!

09.00 – 10.45 Uhr

Der Alpenraum erlebt die kombinierte Herausforderung einer alternden Bevölkerung und neuer Migrationsmodelle. Gleichzeitig bieten zunehmende kulturelle Vielfalt und Pluralismus Möglichkeiten für soziale Innovation und Entwicklung. Das vom INTERREG-Alpenraumprogramm geförderte Projekt PlurAlps beschäftigt sich mit Migration und einem besseren Verständnis von Pluralismus als Chance für den Alpenraum. Im Rahmen von PlurAlps macht der Alpine Pluralism Award 2018 innovative Integrationsprojekte sichtbar. In diesem Workshop erfahren Sie mehr über die praktischen Erfahrungen der vier Siegerprojekte:

  • Der sechste Kontinent - Haus der Solidarität (Brixen, IT)
  • Revealed hands - Frauen unterschiedlicher Herkunft verbinden (Jesenice, SI)
  • Germinale Agricoltura Comunitaria - Gemeinwesenarbeit, Landwirtschaft und Integration kombinieren (Valle Stura, IT)
  • Talente für Österreich - Die Rolle der Bildung (Steiermark und Niederösterreich, AT)

In diesem Zusammenhang möchten wir uns über Erfolgsfaktoren und Hindernisse austauschen und Raum für neue Projektideen schaffen. Darüber hinaus laden wir Sie ein, ein Strategiepapier zu Pluralismus und Integration von MigrantInnen im Alpenraum zu diskutieren, das derzeit von den PlurAlps-PartnerInnen erarbeitet wird.

 

Workshop 5: Alps2050. Gemeinsame Raumperspektiven für den Alpenraum - auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision

09.00 – 10.45 Uhr

Die für Raumplanung zuständigen MinisterInnen der Alpenkonventionsstaaten haben sich 2016 darauf geeinigt, ein Projekt zu Raumentwicklungsvisionen und -perspektiven für den Alpenraum mit einem Zeithorizont bis 2050 zu initiieren. Dieses Projekt wurde als gezielte Analyse im Rahmen des EU-Raumplanungsobservatoriums (ESPON) durchgeführt und umfasste ein internationales Forschungsteam aus allen Ländern des Alpenraums unter der Leitung der Universität Erlangen-Nürnberg.

Die Projektergebnisse dienen als wichtiger Input und werden von mehreren territorialen Entwicklungsinitiativen wie EUSALP, Alpenkonvention und dem INTERREG Alpenraumprogramm 2020+ aufgegriffen.

Ziel ist es, die Ergebnisse dieses Projektes zu präsentieren und die Resultate und Implikationen mit einer breiteren Öffentlichkeit zu diskutieren.

 

Workshop 6: Kooperation Alpen 2020+

09.00 - 10.45 Uhr 

 

Workshop 7: Förderung der offenen Innovation in der EUSALP-Makroregion: Erfahrungen und Lehren aus den Alpenregionen"

11.15 - 13.00 Uhr

Das Open-Innovation-Modell wird verwendet, um die Komplexität der Faktoren zu erfassen, die die Innovation auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene beeinflussen. Mehrere Faktoren beeinflussen die offene Innovationsdynamik: Unternehmen, Regierungen und Governance, das Bildungs- und Forschungssystem, Forschungsvermittler und weitere Rahmenbedingungen (z.B. Finanzierung, Recht, Regulierung, Normen, Binnennachfrage und kulturelle Rahmenbedingungen). Jedes Element des Systems muss zumindest in einer akzeptablen Qualität und Effizienz arbeiten, und die Verbindungen zwischen ihnen müssen gut funktionieren. Die Fähigkeit der Makroregion, wissensintensive Aktivitäten durchzuführen, wird vom Wissens- und Ideenfluss und von einem unterstützenden Rahmen abhängen, der es den Hauptakteuren ermöglicht, in globalen Wertschöpfungsketten zu agieren, in denen Aktivitäten mit hohem Wert entstehen.

Im Rahmen dieses Workshops wird die EUSALP Aktionsgruppe 1 das Open-Innovation-Modell und die Umsetzung des Modells auf makroregionaler Ebene diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Schaffung der Voraussetzungen für gegenseitiges Lernen und die Entwicklung intelligenter Spezialisierungsstrategien auf transnationaler Ebene. Offene Innovationsplattformen und andere Erfahrungen können nützliche Werkzeuge im gesamten Forschungs- und Innovationsökosystem sein.

Die Regionen werden Erfahrungen austauschen und bestehende Instrumente vorstellen, auf denen die Schaffung einer offenen Innovationsplattform für die Alpen-Makroregion aufbauen kann. Die Plattform wird Regionen unterstützen, die die interregionale Zusammenarbeit auf der Grundlage einer intelligenten Spezialisierung und sektorübergreifenden Befruchtung fördern. Ausgehend von einer Diskussion über europäische Erfahrungen im Bereich Open Innovation wird der Workshop zum einen die Frage der Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen und verwandten Werkzeugen untersuchen. Zum anderen wird er sich damit beschäftigen, wie bestehende Plattformen für Regionen, die noch kein eigenes Implementierungswerkzeug für Open Innovation entwickelt haben, verfügbar gemacht werden können. Der Workshop wird zudem Gelegenheit bieten, über die Beziehung zwischen den bestehenden Plattformen und der im Rahmen des ALPGOV-Projekts entwickelten Wissensplattform (Platform of Knowledge, POK) zu diskutieren.

 

Workshop 8: Grenzüberschreitende Mobilität in der Alpenregion

11.15 - 13.00 Uhr

Die grenzüberschreitende Mobilität ist eine der strategischen Initiativen der Aktionsgruppen (AGs) 4 und 5 der EUSALP. Beide AGs haben gemeinsam ein ARPAF- (Alpine Region Preparatory Action Fund) Projekt eingereicht. Das Projekt wird von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete SAB (Co-Leiter der AG 5 "Konnektivität") in Zusammenarbeit mit der Region Tirol (Leiter der AG 4 "Mobilität") und CIPRA International geleitet. Das Projekt wurde im November 2017 genehmigt und läuft in den Jahren 2018 und 2019. Die Ziele des Projekts sind:

  1. einen Überblick über die grenzüberschreitende Mobilität im Alpenraum mit Schwerpunkt auf dem täglichen Pendeln zu geben;
  2. Lücken der grenzüberschreitenden Mobilität in Bezug auf Infrastruktur und „weiche“ Faktoren zu ermitteln;
  3. Lösungen für die Erleichterung der täglichen grenzüberschreitenden Fahrgastströme mit nachhaltigen Verkehrsträgern durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung zu finden;
  4. eine Grundlage für zukünftige Aktivitäten der EUSALP-Aktionsgruppen 4 und 5 zu schaffen;
  5. die Ergebnisse an mehreren Hotspots für grenzüberschreitendes Pendeln im Alpenraum umzusetzen.

Das Projekt ist bereits weit fortgeschritten. Das Jahresforum 2018 bietet daher eine ausgezeichnete Gelegenheit, erste Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zweier AGs und ihre Relevanz für den Alpenraum aufzuzeigen.

Ziele des Workshops

Die Teilnehmer diskutieren die wichtigsten Herausforderungen für die Schaffung eines grenzüberschreitenden Mobilitätssystems für Fahrgäste und PendlerInnen, das den öffentlichen Verkehr und nachhaltige Verkehrsträger attraktiver und einfacher nutzbar macht. Der Workshop wird sich auch mit Faktoren im Bereich Infrastrukturen und digitale Dienste befassen, die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ermöglichen.

Zudem zielt der Workshop darauf ab:

  • die ersten Ergebnisse des ARPAF-Projekts zu präsentieren;
  • Lösungen zur Erleichterung des täglichen grenzüberschreitenden Personenverkehrs mit dem Publikum zu diskutieren;
  • Verbindungen zu früheren und laufenden Interreg-Projekten im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität herzustellen;
  • die politische und öffentliche Sensibilität für die Suche nach Lösungen für die grenzüberschreitende Mobilität im Alpenraum zu erhöhen;
  • die Bedeutung der Arbeit von EUSALP für die alpine Bevölkerung und die Wirtschaft hervorzuheben;
  • die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den EUSALP-Aktionsgruppen und die Vorteile der ARPAF-Fonds zu unterstreichen;
  • die Jugend als eine der wichtigsten Zielgruppen in die Verbesserung der Zugänglichkeit und Vernetzung im Alpenraum einzubeziehen.


Zielgruppe

  • Unternehmen, die mit grenzüberschreitender Mobilität konfrontiert sind
  • Dienstleister
  • Behörden
  • Allgemeine Öffentlichkeit
  • Medien
  • Jugend


Vorläufige Agenda

  • Analyse bestehender grenzüberschreitender Mobilitätsnetze (Prof. Tobias Chilla, Universität Erlangen-Nürnberg)
  • Grenzüberschreitende Kooperationsmodelle im Alpenraum (CIPRA International)
  • Austausch mit der Jugend (Elsa Bergery, Interreg Volunteer Youth im Rahmen des Interreg Central Europe Projekts "Peripheral Access")
  • Diskussion mit der Zielgruppe über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilitätsnetze und der Zusammenarbeit

Moderiert wird der Workshop von Thomas Egger (SAB; Lead Partner des ARPAF CrossBorder-Projektes; Mitglied des Nationalrats (Schweiz) und Co-Leiter der EUSALP-AG 5).

 

Workshop 9: Steigern, erhalten und wieder verbinden... aber was ist mit den nächsten 15 Jahren? Visionen für die EUSALP-Region in Bezug auf Wirtschaft, Bildung, Natur und Kultur

11.15 - 13.00 Uhr
ACHTUNG: Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt.

Zukünfte sind unbestimmt, unvorhersehbar und vielfältig; aber wenn wir uns die wünschenswerten gemeinsam vorstellen, wenn wir die notwendigen Schritte visualisieren, um sie näher zu bringen, haben wir mehr Chancen, die Entwicklung der Gegenwart auf sie auszurichten. Die TeilnehmerInnen werden in eine visionäre und strategische Debatte über gemeinsame Anliegen in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Natur und Kultur, über mögliche und wünschenswerte Zukünfte einbezogen, die die vielversprechenderen Schritten dazwischen in den Blick nimmt. Der zukunftsorientierte Ansatz ist inspiriert von dem vom International Futures Forum entwickelten konzeptionellen Rahmen von "Three Horizons". Die TeilnehmerInnen erhalten Material, um sofort zu einer produktiven Interaktion zu kommen. Die Ergebnisse des Workshops werden die Arbeit der EUSALP-Aktionsgruppen 2, 3 und 6 sowie des Alpenraumprogramm-Pojekts YOUrALPS befruchten.

 

Workshop 10: Alpenwälder aus multidisziplinärer Perspektive

11.15 - 13.00 Uhr

Wälder sind die grünen Lungen unseres Planeten. Unsere Urwälder sind gleichzeitig Lebensraum für zahlreiche Lebewesen, eine Umgebung mit reicher Biodiversität, ein Ort der Erholung für den Menschen und ein Speicher großer Mengen an CO2 in Böden und Biomasse. Insbesondere in steilem alpinem Gelände haben Wälder eine wichtige Schutzfunktion gegen Muren und Lawinen. Lokales Holz ist eine wichtige natürliche Ressource für Baustoffe für Gebäude, Energieversorgung und Holzhandwerk, die den traditionsreichen und zukunftsträchtigen Wirtschaftssektor unterstützt und gleichzeitig zur CO2-Reduktion durch Substitution, kurze Transportwege und Produktlagerung beiträgt. Der Alpenwald ist zweifellos ein Multitalent, das eine sehr breite Palette von Dienstleistungen anbietet. Aufgrund seiner vielfältigen Bedeutung für Natur und Mensch steht der Wald im Mittelpunkt mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen und Politikbereiche.

Basierend auf den Arbeitsprogrammen der EUSALP-Aktionsgruppen 2, 6, 7 und 9, die sich alle mit dem Thema Wald und Holz im Alpenraum befassen, wird der Workshop die Multifunktionalität der alpinen Wälder und Hölzer diskutieren. Beratende ExpertInnen aus verschiedenen Disziplinen geben weitere Inputs zu aktuellen Entwicklungen im Forst- und Holzbereich. Ziel des Workshops ist es, Synergien zwischen den Arbeitsprogrammen der Aktionsgruppen zu stärken und Wechselbeziehungen und potenzielle Interessenkonflikte frühzeitig zu erkennen, um mit ihnen produktiv umgehen zu können.

 

Kontakt

Organisation

pco tryol congress
Rennweg 3
6020 Innsbruck

Tagungsort

Congress Innsbruck
Rennweg 3
6020 Innsbruck
www.cmi.at

 

 

 

 

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok